Menschen in unserer Gemeinde

Die Menschen in unserer Gemeinde sind so bunt wie der Kiez in dem wir uns befinden. Alt und jung, Frauen und Männer, Mitarbeitenden und ehrenamtlich Tätige stellen sich vor und geben einen Einblick in unsere Gemeinde.

Andreas Eigner

Lieber Herr Eigner, Sie planen die Feste, die andere feiern. Was machen Sie genau?

Ich bin jetzt seit über acht Jahren selbständig als „Eventkoch & Foodstylist“. Dabei plane und gestalte ich komplette Events von der Konzepterstellung bis zur finalen Durchführung. Es ist sehr abwechslungsreich – von kleinen exklusiven Empfängen oder Menüs, über Aufträge für das „Foodstyling“, das heißt, kreieren und designen von Essen für zum Beispiel Kochbücher, Rezepthefte oder Kalender, – bis zu größeren Veranstaltungen: bis 200 Personen ist alles dabei. Dazu kommen auch noch besondere Highlights wie zum Beispiel die Michelin-Gala oder das Sommerfest beim Bundespräsidenten, bei denen ich mitwirken durfte.

Was verbindet Sie mit St. Simeon?

Mein ganzes bisheriges Leben ist mit St. Simeon verbunden. Da meine Mutter 25 Jahre in der St. Simeon-Gemeinde gearbeitet hat, und mein Vater 30 Jahre lang dem Gemeindekirchenrat angehörte, war die Gemeinde unser zweites Zuhause. Dadurch wurde ich in St. Simeon getauft, ging dort in den Kindergarten, in den Kindergottesdienst, wurde dort konfirmiert und war Mitglied in der Jungen Gemeinde. Sämtliche große Familienfeiern wie zum Beispiel die Goldene Hochzeit meiner Großeltern, die Konfirmationen meiner Geschwister und mir oder meinen 30. Geburtstag haben wir im Gemeindesaal unserer Gemeinde gefeiert.

Heute singen Sie in der Kleinen Kantorei St. Simeon unter der Leitung von Felix Hensler. Was bedeutet Ihnen das Singen?
Seit etwa 16 Jahren singe ich nun schon in der „Kleinen Kantorei“, die früher einfach „St. Simeon-Chor“ hieß. Der Chor ist ein besonderer Teil meines Gemeindelebens. Dieser Chor, unter der Leitung von Felix Hensler, existiert schon seit Jahrzehnten, und ich kenne alle Mitglieder mehr oder weniger mein Leben lang. Herrn Hensler gelingt es immer wieder, uns ganz besondere Werke, wie zum Beispiel die Johannes-Passion von Heinrich Schütz oder die Messe Brève von Charles Gounod voller Leidenschaft nahezubringen.

Lieber Herr Eigner, ich danke Ihnen für das Gespräch!

Das Gespräch führte Pfarrer Christoph Heil