Rückblick - Krippenspiel 2015

Veröffentlicht von Holger Schmidt am Mi., 27. Jan. 2016 12:42 Uhr
Wissenswertes

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber zwischen Heilig-Abend und dem heutigen Tag, liegt gefühlt schon wieder eine sehr lange Zeit. Da ist es schön sich noch einmal zurückzuerinnern, an die trubeligen und schönen Tage in der Weihnachtszeit und nicht zuletzt an den Heiligabend-Gottesdienst um 16 Uhr in der Melanchthon-Kirche, bei dem 21 Kinder der Gemeinde das Krippenspiel aufgeführt haben.

Das von Tim Puls eigens für diese Gruppe geschriebene Krippenspiel beleuchtete die Ereignisse um die Geburt Jesu, wie sie in der Bibel stehen. Eröffnet wurde die Inszenierung mit der Prophezeiung des Jesaja:

"Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner
Schulter; und er heißt umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst
Seine Macht wird weit reichen und dauerhafter Frieden einkehren. Seine Herrschaft wird für
immer Bestand haben. Und er regiert mit Recht und Gerechtigkeit.Der Herr, der Herrscher
der Welt hat es so beschlossen und wird es tun." (Jes. 9,6)

Diese Worte brachten den Stein ins Rollen und so tauchte im Verlauf des Krippenspiels neben den klassischen Rollen wie Josef und Maria, Hirten, Schafen, Engeln, Wirtin und den Heiligen drei Königen auch Herodes mit seinen Soldaten auf. Herodes, ein von vermeintlichen Stimmen in seinem Kopf geplagter König, entwickelt sich zum Gegenspieler, zu den suchenden Heiligen drei Königen, die gerade noch rechtzeitig die Gefahr erkennen, die von ihm ausgeht und Josef und Maria rechtzeitig warnen können.

Abschließend bleibt mir denen zu danken, die sich dafür eingesetzt haben, dass das Krippenspiel aufgeführt werden konnte.

Zunächst wären hier unsere Schauspieler im Alter von 4 – 13 Jahren, die sich, trotz sowieso schon voller Tage, Woche für Woche zum Texte und Szenen proben im Jugendturm motivieren konnten und auf der Bühne wirklich toll waren.Tim Puls, Emma Schickedanz und Anastasia Siebenmorgen möchte ich für ihre Hilfe rund um Proben, Bühnenbild und Technik danken.Wilfried Kloas verdient ebenso eine besondere Erwähnung für all die kleineren und größeren Handgriffe, die er getan hat und für seine raffinierten Einfälle was das Bühnenbild betrifft.Ein letzter Dank noch an die Eltern, die zuhause Texte geübt haben, Kostüme beigesteuert haben und die Kinder immer zuverlässig zu den Proben vorbeigebracht haben.

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